Programm

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Dr. Isabell Tammer                                          Screen_Shot_2017-01-06_at_18.37.52

Mein politischer Werdegang

Ich wuchs in einer Familie auf , die so lange ich denken kann, kommunalpolitisch nicht nur interessiert, sondern auch für unsere Stadt aktiv war. Mein Vater hat den SPD-Ortsverband in Münzenberg mitgegründet. Meine Eltern setzten sich dann in der Folge vehement unter anderem für den Bau des Kindergartens in Münzenberg ein, da sie dies zur weiteren Entwicklung unserer Stadt für unverzichtbar hielten.

Vor nunmehr 40 Jahren gründeten mein Vater und seine Mitstreiter die FWG, meine Mutter ist bis heute in der SPD. Weder konnte ich mich zu Hause den politischen Diskussionen über die Deutschlandpolitik, noch denjenigen, die Kommune betreffend, entziehen. Dies hat mich natürlich geprägt.

Im Jahr 1990 trat ich in die FWG ein. Als Politikerin im klassischen Sinn sehe ich mich allerdings noch immer nicht. Ich habe den festen Vorsatz, mich bei meinen politischen Entscheidungen von meinem gesunden Menschenverstand und der Sachkenntnis kompetenter Fachleute leiten zu lassen. Ich könnte mich nie einem Fraktionszwang unterwerfen, wenn ich anderer Meinung bin. Deshalb ist die FWG für mich der richtige Ort.  Mich überzeugt die Tatsache, dass jeder nach seiner Meinung abstimmt. Wir machen uns keine Entscheidung leicht, wie sicher auch die Mitglieder der anderen Parteien, bleiben aber frei in unserem Abstimmungsverhalten und sind keinem Faktionszwang unterworfen.

Getragen und geprägt wurden mein Leben und meine Entwicklung in Münzenberg durch das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen, sei das in den verschiedenen Vereinen oder in der Kirche.

Für mich war es daher selbstverständlich, ein wenig von diesem Engagement zurück zu geben und mich ebenfalls ehrenamtlich für meine Stadt zu engagieren. 2011 wurde ich erstmals in das Stadtparlament gewählt und war ab 2014 dann auch Fraktionsvorsitzende.

Am 29.11.2016 habe ich mich als Bürgermeisterkandidatin für die FWG vorgestellt und wurde nominiert. Ich möchte mein Engagement nicht mehr nur ehrenamtlich ausüben, sondern hauptberuflich für diese Stadt und ihre Bürger arbeiten. Ich möchte all meine Fähigkeiten und Kenntnisse, die ich im Laufe der letzten Jahrzehnte erwerben durfte, zum Wohle und zur Weiterentwicklung dieses Ortes einsetzen.

In den kommenden Jahren werde ich mich dafür einsetzen, dass die Kinderbetreuung über das Kindergartenalter hinaus sichergestellt wird und dass Senioren und Jugendliche, die nicht mehr oder noch nicht selbständig fahren können trotzdem mobil sind. Ich möchte verhindern, dass die alten Ortskerne aussterben und Immobilienleichen entstehen.  Ich möchte ein offenes Rathaus, in dem jede Bürgerin und jeder Bürger die Möglichkeit hat, seine Anliegen mit mir zu besprechen und über Bürgerversammlungen möchte ich alle Mitbürger über anstehende Entwicklungen informieren. Das harte Wasser in Gambach gilt es  anzugehen und alle technisch möglichen Methoden auf ihre Anwendbarkeit in Münzenberg zu überprüfen. Windräder im Einzugsbereich der Burg müssen verhindert werden. Barrierefreiheit in allen öffentlichen Gebäuden gilt es weiter auszubauen. Und nicht zuletzt sollen Bescheide, die an die Bürgerinnen und Bürger versandt werden, leicht verständlich gestaltet sein.

Ich verspreche, und dies ist das einzige Versprechen, das ich machen werde, ich verspreche, dass ich immer ein offenes Ohr für ihre Anliegen haben und dass ich mich um diese kümmern werde.

Ich brauche Ihre Ideen und Anregungen, ich brauche Ihr Engagement in den Vereinen und in der Stadt. Mit Ihrer Hilfe bleibt Münzenberg für alle Generationen ein lebens- und liebenswerter Fleck.

Ich weiß, dass ich eine gute Bürgermeisterin werde, wenn sie mich lassen.

Wahlprogramm Dr. Isabell Tammer

Stellen Sie sich vor, Sie leben in einer Stadt, in der

  • Sie beruhigt zur Arbeit fahren können, weil Sie wissen, dass Ihre Kinder die ganze Zeit über gut versorgt sind.
  • Sie, weil Sie nicht mehr mit dem Auto fahren können, trotzdem die Dinge des täglichen Lebens erledigen können. Sie kommen zum Arzt, Sie können einkaufen und weiter am sozialen Leben teilnehmen.
  • die Ortsmitte mit Leben gefüllt ist und die Häuser bewohnt sind von jungen Familien und Senioren.
  • Sie Wasser kochen und der Wasserkocher nicht sofort mit einer Kalkschicht überzogen ist.
  • Sie den Blick auf die Burg Münzenberg genießen können, ohne dass er durch Windkrafträder entstellt ist.
  • Sie Bescheide, die von Ihrer Stadtverwaltung kommen, schnell verstehen und wissen, was mit dem Schreiben gemeint ist.

Für diese Dinge will ich mich – unter anderem – einsetzen.

Kinderbetreuung

Ich werde ein Konzept mit allen Beteiligten, d.h. mit Schule, Kindergarten, Betreuungsvereinen, Sportvereinen, Feuerwehren, Kirchengemeinden erarbeiten, so dass eine Betreuung auch nach der Schule bis zum Alter von ca. 14 Jahren in der Stadt gewährleistet ist.

Belebung der Innenstädte

Unsere Ortskerne sterben langsam aus. Auf der einen Seite sollen die historischen Gebäude erhalten bleiben. Auf der anderen Seite muss es aber jungen Familien möglich gemacht werden, durch Renovierungen, moderne, insbesondere ausreichend wärmegedämmte und helle Lebensräume in den historischen Häusern zu schaffen.

Gleiches gilt für die ältere Generation: Für sie muss es möglich sein, ein Fachwerkhaus so umzubauen, dass es barrierefrei nutzbar ist, ohne dass ruinöse Kosten dadurch entstehen. Ein Zielkonflikt, der auch andere Verwaltungsebenen, wie zum Beispiel den Denkmalschutz in die Pflicht nimmt. Hier ist in meinen Augen auch das aktive Handeln höherer und höchster politischer Ebenen gefordert, damit die rechtlichen Grundlagen entsprechend gestaltet werden.

Wir können nicht unendlich Neubaugebiete erschließen und damit, gerade hier in der außergewöhnlich fruchtbaren Wetterau, wertvolles Ackerland kontinuierlich vernichten. Wir müssen nachhaltig denken und handeln und können uns nicht die Grundlage für unsere zukünftige Ernährung im wahrsten Sinne des Wortes verbauen.

Wasserqualität

Selbst in Münzenberg, wo nur ein Härtegrad von 16° zu verzeichnen ist, sind Kalkablagerungen an der Tagesordnung. Wie viel schlimmer ist das in Gambach, mit einem Härtegrad von 31° . Eine Verbesserung ist hier dringend erforderlich.

Windkraft

Grundsätzlich begrüße ich die Wende in Deutschland hin zu erneuerbaren Energien. Aber alles muss mit Maß und Ziel geschehen. Der Bau der geplanten überdimensionalen, mehr als 200 m hohen Windkraftanlagen zerstört unsere Wetterauer Kulturlandschaft und beeinträchtigt schwerwiegend unser historisches Denkmal, die Burg Münzenberg. Es kann nicht hingenommen werden, dass mit einer Art Goldgräbermentalität vor nichts Halt gemacht wird. Natur- und Vogelschutz müssen in hohem Maße berücksichtigt werden und schützenswerte Landschaftsbilder dürfen nicht unwiederbringlich zerstört werden.

Bürgernähe

Zeit ist knapp und keiner von uns, und hier meine ich insbesondere die Generation in der sogenannten „Sandwichposition“ (d.h. diejenigen, die sich sowohl um ihre Kinder als auch um ihre Eltern kümmern) hat die Zeit und Energie, sich mit einer schwierigen Materie noch dazu in „Beamtendeutsch“ auseinanderzusetzen. Da verwaltungsrechtlich bestimmte Vorgaben bestehen, damit ein Bescheid rechtsgültig ist, wird sich an diesen Schreiben wenig ändern. Was aber spricht dagegen, eine kurze und leichtverständliche Zusammenfassung des Inhalts mit zu schicken? Sicherlich ist das ein punktueller Mehraufwand für die Verwaltung, aber eine deutliche Erleichterung für alle betroffenen Bürger.

Eine enge Zusammenarbeit und Kommunikation mit den Ortsbeiräten ist unverzichtbar, denn Sie haben in den einzelnen Stadtteilen „den Finger am Puls“ der Bürger. Sie sind jederzeit vor Ort greifbar und stehen im Fokus, wenn es brennt. Ortsbeiräte wissen, wo Sie, die Bürger, der Schuh drückt.

Auch werde ich regelmäßig  zu Bürgerversammlungen einladen. An diesen Abenden werden Sie die Gelegenheit haben, sich über „Themen aus dem Rathaus“ zu informieren und Fragen stellen zu können. Weiter wünsche ich mir dabei von Ihnen Vorschläge und Anregungen zur Weiterentwicklung unserer Stadt.

Weitere wichtige Dinge, um die ich mich kümmern werde:

Ärzteversorgung

Es  ist sehr wichtig, die Ärzteversorgung vor Ort sicherzustellen. Denn wer krank ist, kann keine weiten Strecken zurücklegen, egal in welchem Alter!

Senioren

„Münzenberg ist tot!“ so lautete das harte Urteil einer Seniorin, die damit der Tatsache Ausdruck verlieh, dass es außer der kirchlichen Einrichtung des Altenclubs in den kleinen Stadtteilen keine Möglichkeit für Senioren gibt, sich zu treffen, auszutauschen oder gar einzukaufen.

Ich möchte im Rahmen eines Projektes „Nachbarschaftshilfe“  bei dem es unter dem Motto „Bürger helfen Bürgern“  möglich werden soll, zu helfen und Hilfe zu bekommen. Jeder, der Zeit hat und diese gerne sinnvoll nutzen möchte, ist eingeladen, daran teil zu nehmen. So sollen unter anderem die Begleitung zum Einkauf oder zum Arzt mit und ohne Auto angeboten werden, Besuche bei Alleinstehenden stattfinden. Insbesondere in den kleineren Stadtteilen ist eine solche Unterstützung für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger dringend nötig.

Barrierefreiheit

Das Rathaus in Münzenberg ist zum Beispiel nicht barrierefrei zu nutzen. Hier gilt es Lösungsmöglichkeiten auch im Hinblick auf die historische Substanz und den Denkmalschutz zu entwickeln und hinsichtlich der Praktikabilität und Finanzierbarkeit zu prüfen.

Tourismus

Die Stadt Münzenberg hat  viel mehr zu bieten als nur die Burg Münzenberg. Die Vergangenheit reicht weit zurück. Auf ein Zeugnis der Megalithkultur der Jungsteinzeit und der Bronzezeit stößt man am Ortseingang von Trais. Dort ist ein Menhir, im Volksmund „Kräppelstein“ genannt, aufgestellt. Die Wetterwiesen mit ihren Sonderbiotopen und ihren Salzquellen in der Gemarkung Ober-Hörgern. Grabungen lassen auf das Leben und Wirken der Römer schließen. Eindrucksvoll war dies sichtbar in der „Villa rustica“ in Gambach. Und schließlich das Mittelalter, dessen Spuren sich durch die Gesamtstadt Münzenberg ziehen, monumental und weithin sichtbar durch das Wahrzeichen der Region, das „Wetterauer Tintenfass“.

Das alles gilt es „kundenorientiert“ und werbewirksam weiter aufzubereiten und zu präsentieren.

Wahlprogramm der Freien Wähler:

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

wir „ Freie Wähler“ in Münzenberg (FWG Münzenberg) sind ein Zusammenschluss von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die aktiv und erfolgreich  an der Gestaltung und Entwicklung der Stadt Münzenberg mitwirken. Wir arbeiten ehrenamtlich und finanzieren uns hauptsächlich von Spenden und Mitgliedsbeiträgen, sei es als Magistratsmitglied, Stadtverordneter oder Ortsbeiratsmitglied, ebenso in Vereinen und in anderen Bereichen.Unser Ziel ist es, die kommunale Politik unserer Heimatstadt  aktiv und kreativ mitzugestalten und auf deren Wichtigkeit für uns alle hinzuweisen.Wir machen Politik von Bürgern für Bürger. Die Mitglieder der FWG Münzenberg arbeiten ideologiefrei und sachorientiert ohne jegliche parteiliche Vorgaben, im Gegensatz zu unseren politischen Mitbewerbern. „Unabhängigkeit ist unsere Stärke“ trifft deshalb zu Recht auf uns zu. Die Freien Wähler in Münzenberg verbindet die Vorstellung, dass bürgerliche Grundtugenden wie Sparsamkeit, Ehrlichkeit, Realitätssinn und Gesetzestreue die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kommunalpolitik sind.

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