Münzenberger Sporthalle

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Sporthalle Münzenberg

 

Prüfung einer Umwidmung der Münzenberger Sporthalle zur Mehrzweckhalle beantragt.
Ziel: Multifunktionale Nutzung - mehr Möglichkeiten auch für Kultur, Vereine und Bürgerschaft – Sportbetrieb soll dabei gesichert bleiben!

Die Zukunft der Münzenberger Sporthalle steht im Fokus der politischen Beratungen der nächsten Stadtverordnetenversammlung. Dort stellt die FWG einen Prüfantrag, ob das Gebäude im Zuge möglicher künftiger Sanierungsmaßnahmen zu einer modernen Mehrzweckhalle weiterentwickelt werden sollte.

Die Sporthalle, die 1987 auf Initiative der Freie Wähler Gemeinschaft Münzenberg (FWG) errichtet wurde, dient seit fast vier Jahrzehnten dem Schul- und Vereinssport. Zahlreiche Generationen von Sportlerinnen und Sportlern haben hier trainiert und Wettkämpfe ausgetragen. Nach rund 40 Jahren zeigen sich altersbedingte Defizite. Mehrere Bauteile gelten als technisch überholt und energetisch nicht mehr effizient. Perspektivisch könnte Handlungsbedarf unter anderem bei Dachabdichtung, Verglasung, Heizungsanlage, Dämmung und Lüftungstechnik entstehen. Auch Aspekte wie Barrierefreiheit, Wasserverbrauch im Sanitärbereich sowie die Integration moderner Energiegewinnung – beispielsweise durch Solarmodule – sollten zukunftsorientiert ausgerichtet werden.

Vor diesem Hintergrund bittet die FWG den zu Magistrat prüfen, ob sich künftig notwendige Sanierungsmaßnahmen mit einer funktionalen Erweiterung verbinden lassen. Ziel ist es, die Halle so weiterzuentwickeln, dass sie neben dem Sportbetrieb auch für größere kulturelle Veranstaltungen, Vereinsfeste und Bürgerversammlungen genutzt werden kann. Hintergrund ist der Mangel an geeigneten großen Veranstaltungsräumen in der Stadt Münzenberg. Denn der mögliche Abriss und Neubau des Bürgerhauses in Gambach könnte die Situation zudem noch verschärfen.

„Wichtig ist es uns dabei, dass der Schul- und Vereinssport in vollem Umfang erhalten bleibt“ betont Fraktionsvorsitzender Ronald Berg. Auch Trainings- und Wettkampfbetrieb sollen weiterhin verlässlich stattfinden können. Der Antrag sieht ausdrücklich keine sofortigen Baumaßnahmen vor, sondern zunächst eine umfassende Prüfung der baulichen, rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen!

Untersucht werden sollen die Anforderungen im Bereich Brandschutz, Schallschutz und Barrierefreiheit sowie mögliche infrastrukturelle Ergänzungen wie Veranstaltungs- und Bühnentechnik, zusätzliche Lagerflächen, angepasste Sanitäranlagen oder eine erweiterte Küchennutzung. Mit zu berücksichtigen sei hierbei ebenfalls eine verlässliche und funktionale Nutzung im Katastrophenfall, denn Sport-, oder Mehrzweckhallen spielen im Katastrophenfall eine zentrale Rolle als Infrastruktur für den Bevölkerungsschutz. Aufgrund ihrer Größe, zentralen Lage und vorhandenen sanitären Einrichtungen werden sie häufig als Notunterkünfte, Evakuierungszentren oder Verpflegungsstellen genutzt.

Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf den Investitions- und Folgekosten sowie auf möglichen Fördermitteln von Land, Bund oder der Europäischen Union, die bei einer funktionalen Erweiterung unter Umständen zugänglich sind.

Mit der beantragten Prüfung soll eine belastbare Entscheidungsgrundlage geschaffen werden. Ziel ist es, frühzeitig Klarheit über Kosten, Nutzen und Fördermöglichkeiten zu gewinnen, um zu gegebener Zeit fundiert über die weitere Entwicklung der Sporthalle entscheiden zu können.

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